Nicht jedes innere Anliegen braucht dieselbe Form von Begleitung.
Manche Situationen verlangen nach einem klaren Moment der Einordnung.
Andere nach einem tragenden Zeitraum, in dem sich etwas setzen darf.
Und manchmal zeigt sich ein Übergang, der nicht beschleunigt werden kann, sondern Präsenz und Würde braucht.
Meine Arbeit gliedert sich in unterschiedliche Räume, je nach Phase, innerer Bewegung und Verantwortung, die getragen wird.
Ein Raum ist bei mir kein Programm und kein Versprechen.
Ein Raum beschreibt den inneren Zustand, aus dem heraus Begleitung sinnvoll wird, und die Form, die dieser Zustand braucht.
Nicht jeder Raum ist jederzeit passend.
Nicht jeder Raum folgt auf einen anderen.
Welcher Raum sich öffnet, zeigt sich aus der Klarheit selbst.
Der Klarheitsraum richtet sich an Menschen, die entscheiden müssen und innerlich noch einmal sortieren möchten, bevor sie es tun.
Im Außen funktioniert vieles.
Verantwortung wird getragen.
Und dennoch ist innerlich etwas nicht mehr eindeutig ausgerichtet.
Der Klarheitsraum bietet einen ruhigen, einmaligen Rahmen, um wahrzunehmen, was im Moment wesentlich ist, und wieder klar zu hören, was aus der eigenen inneren Referenz heraus stimmt.
Dieser Raum ist punktuell, bewusst begrenzt und direkt buchbar.
Der Ordnungsraum öffnet sich, wenn Klarheit bereits da ist und im Alltag getragen werden möchte.
Er richtet sich an Menschen, die Verantwortung tragen und spüren, dass das Erkannte noch keinen stabilen Halt gefunden hat.
Im Ordnungsraum geht es darum, innere Erkenntnisse zu verkörpern, Verantwortung neu zu ordnen und eine innere Struktur zu entwickeln, die auch dann trägt, wenn das Leben bewegt bleibt.
Dieser Raum ist eine zeitlich begrenzte 1:1 Begleitung und öffnet sich aus persönlicher Einordnung und Passung heraus.
Die Schwelle beschreibt einen inneren Zustand, in dem das Bisherige nicht mehr trägt und das Neue noch keine Form gefunden hat.
Alte Rollen verlieren ihre Selbstverständlichkeit.
Entscheidungen lassen sich nicht mehr aus Gewohnheit treffen.
Ein innerer Wandel ist bereits im Gange, bevor er benannt werden kann.
Die Schwelle ist kein Angebotsraum im klassischen Sinn.
Sie ist ein Raum für Menschen in tiefen Übergängen, in denen Präsenz, Halt und Würde wichtiger sind als Struktur oder Richtung.
Dieser Raum öffnet sich aus persönlicher Einordnung und Einladung.
Diese Räume stehen nicht in einer festen Reihenfolge.
Manchmal reicht ein einzelner Klärungsmoment.
Manchmal braucht es einen tragenden Zeitraum.
Und manchmal zeigt sich ein Übergang, der sich keiner Logik unterordnet.
Welcher Raum im Moment passend ist, klärt sich nicht im Voraus, sondern im Kontakt.