Es gibt Phasen im Leben, in denen das, was bisher getragen hat, seine Selbstverständlichkeit verliert.
Entscheidungen lassen sich nicht mehr aus Routine treffen.
Rollen, die lange funktioniert haben, beginnen zu kippen.
Beziehung, Verantwortung und Wirken verlangen nach einer anderen inneren Position.
Die Schwelle beschreibt genau diesen Zustand.
Die Schwelle ist ein Raum für Menschen, die sich in einem inneren Übergang befinden, der nicht durch Optimierung, Struktur oder weitere Klärung gelöst werden kann.
Hier geht es nicht darum, schneller voranzukommen.
Hier geht es darum, einen Übergang bewusst zu gehen.
Die Schwelle hält den Moment, in dem eine alte innere Ordnung zu Ende geht und eine neue noch keine Form gefunden hat.
Die Schwelle ist weder ein Klärungsraum noch ein Integrationsraum.
Sie beginnt dort, wo Klarheit bereits vorhanden ist und Ordnung allein nicht ausreicht.
In diesem Raum geht es um Identität, Rolle und innere Zugehörigkeit. Um das Loslassen alter Selbstbilder. Um das Aushalten von Unsicherheit, ohne in alte Muster zurückzugehen oder vorschnell neue zu konstruieren.
Die Schwelle ist kein Zustand, der überwunden werden muss.
Sie ist ein Übergang, der Würde braucht.
Die Schwelle richtet sich an Menschen,
Oft betrifft dieser Übergang Partnerschaft, Familie, Führung, Nachfolge oder das eigene Wirken in der Welt.
Die Schwelle ist kein Raum für Suche.
Sie ist ein Raum für bewusste Neuverortung.
In der Schwelle wird nichts entwickelt.
Ich halte einen ruhigen, klaren Raum, in dem der Übergang getragen werden kann.
Die Begleitung unterstützt dabei,
Nicht jede Frage braucht sofort eine Antwort.
Nicht jede Unsicherheit ist ein Problem.
Die Schwelle wird nicht beschleunigt.
Sie wird gehalten.
Die Schwelle ist kein standardisiertes Angebot.
Sie ist individuell, zeitlich offen und entsteht aus persönlicher Einordnung.
Dauer, Rhythmus und Form der Begleitung richten sich nach dem Übergang, der begleitet wird, und werden gemeinsam geklärt.
Die Schwelle ist eine Einladung und kein Versprechen.
Du bleibst in jeder Phase in deiner Verantwortung.
Ich gebe keine Richtung vor und ersetze keine Entscheidungen.
Ich halte Orientierung, Spiegelung und Präsenz, damit sich eine neue innere Referenz aus dir heraus formen kann.
Wenn du spürst, dass du dich zwischen zwei inneren Formen befindest, dass das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch keine Sprache hat, kannst du mir schreiben.
Beschreibe mir kurz, was sich in deinem Leben gerade löst und wo du merkst, dass ein Übergang stattfindet, der nicht übersprungen werden möchte.
Wir klären gemeinsam, ob die Schwelle für dich der passende Raum ist.
Die Begleitung in der Schwelle wird individuell vereinbart und orientiert sich an dem Übergang, der begleitet wird.