Ich bin Susanne Kruse. Ich begleite Menschen, die Verantwortung tragen, durch Phasen, in denen die alte Ordnung nicht mehr hält.
Ich komme aus dem Finanzbereich. Zuletzt war ich Vice President Finance eines international tätigen Diagnostikunternehmens, verantwortlich für Buchhaltung, Controlling und Steuern, für die Führung von Bereichen und Mitarbeitern und für die Bewertung von Zukäufen und Unternehmensgründungen. Dorthin bin ich über das Konzernrechnungswesen und Controlling gegangen, ausgebildet als Steuerfachangestellte, später Diplom-Kauffrau.
Aus dieser Zeit kenne ich beides aus eigener Erfahrung: den nüchternen Blick auf eine Bilanz und den Moment, in dem eine Entscheidung nicht mehr nur eine Zahl ist, sondern Menschen, Rollen und ein ganzes System bewegt.
Zu meiner Arbeit gehörte potenzielle Unternehmensakquisitionen zu bewerten als auch die übernommenen Unternehmen anschließend in die Gruppe zu führen. Genau dort wurde aus der Zahl zwischenmenschliche Arbeit. Menschen verloren ihre Eigenständigkeit, Teams mussten zusammenwachsen, Rollen und Loyalitäten sortierten sich neu. Ich habe erlebt, dass eine Integration über den Vertrag formal gelingt, im Alltag aber erst dann trägt, wenn die Menschen ihren Platz darin finden. Diese Erfahrung, Strukturen und Menschen nach einem Übergang tatsächlich zusammenzuführen, ist heute der Kern meiner Arbeit.
2018 habe ich diese Position verlassen und mich selbstständig gemacht. Eine Rolle abzugeben, mit der man sich über Jahre identifiziert hat, kenne ich daher nicht aus der Theorie. Ich bin diesen Schritt selbst gegangen. Genau dort, an der eigenen Rolle und ihrer Neuordnung, setzt meine heutige Arbeit an.
Ich arbeite mit Menschen in unternehmerischen, leitenden oder tragenden Rollen, deren Entscheidungen über die eigene Person hinaus wirken. Im 1:1, und dort, wo Verantwortung gemeinsam getragen wird, auch mit Paaren und in Führungskonstellationen.
Die Menschen, die zu mir kommen, sind erfahren, reflektiert und leistungsfähig. An ihren Punkt bringt sie selten fehlende Kompetenz, sondern dass sich Verantwortung, Rollen und Erwartungen überlagern. Entscheidungen verlieren an Klarheit, Führung wird zunehmend ein Kompensieren.
Was ich weitergebe, stammt aus der Praxis und nicht aus Konzepten. Ich habe in Unternehmen, Familien und Partnerschaften erlebt, wie Systeme instabil werden, wenn Zuständigkeiten innerlich nicht mehr stimmen und fähige Menschen anfangen zu kompensieren, statt zu entscheiden.
Aus dieser Erfahrung weiß ich, wie sehr Klarheit entlastet, wenn sie aus der sauberen Zuordnung von Verantwortung, Grenzen und Konsequenzen entsteht, nicht aus Gesprächen über Möglichkeiten.
Mich interessiert nicht, wer du sein möchtest. Mich interessiert, was jetzt nötig ist, damit Verantwortung wieder tragbar wird.
Ich verbinde den Blick aus dem Finanzbereich mit einer systemischen und psychologischen Arbeitsweise. So sehe ich beides zugleich, die Liquidität auf dem Konto und die Dynamik, die darunter läuft.
Wo es deine Situation schneller sichtbar macht, arbeite ich mit Human Design und BaZi Suanming. Ich nutze sie als zusätzliche Ebene der Einordnung, präzise und funktional, nicht als Versprechen. Sie ersetzen keine Entscheidung, sie machen Muster lesbar, die im eigenen Erleben oft schwer zugänglich sind.
Ich arbeite klar und konsequent. Mein Fokus liegt auf Handlungsfähigkeit, nicht auf Harmonie. Ich halte den Rahmen, ich spreche aus, was ich sehe, auch wenn es unbequem ist, und ich strukturiere dort, wo Ordnung verloren gegangen ist.
Die Zuordnung ist dabei eindeutig: Ich verantworte Rahmen, Klarheit und Struktur der Zusammenarbeit. Die Verantwortung für deine Entscheidungen und ihre Umsetzung bleibt bei dir. Genau diese Trennung stärkt deine Eigenständigkeit, statt eine neue Abhängigkeit zu schaffen.
Wenn du prüfen möchtest, ob diese Arbeitsweise zu deiner Situation passt, entsteht der nächste Schritt im Gespräch. Dort klärt sich, welcher Rahmen sinnvoll ist, die Klärung der eigenen Rolle oder die integrierte Begleitung.